Politik für die Bürger im Ennepe-Ruhr-Kreis

Umwelt und Wirtschaftsförderung

  • Die drei lebenswichtigen Grundelemente Luft,  Boden und Wasser sind nicht beliebig vermehrbar und  höchst sensibel. Von daher ist es Aufgabe der Politik, eine umweltfreundliche Regionalentwicklung und Wirtschaftspolitik zu betreiben.
  • Ressourcenschonende Landschaftsplanung, Unterstützung und Stärkung  umweltschonender  alternativer Energien, Schutz unseres“ Grundnahrungsmittels“ Trinkwasser, zukunftorientiertes Entsorgungssystem mit den Zielen:
    • Wir unterstützen eine Ressourcen schonende Landschaftsplanung, die den verschiedenen  Interessenlagen der Siedlungspolitik und Gewerbeansiedlung, der Landwirtschaft und Touristik mit ortnahen Arbeitsplätzen  gerecht wird
    • Dabei unterstützen wir umweltschonende alternative Energien ohne große Beeinträchtigung des Landschaftsbildes.
    • Fracking erteilen wir eine klare Absage!
    • Zum Schutz unseres  Grundnahrungsmittel Trinkwasser  gilt es jedwede Gefährdung durch Umweltverschmutzung und –belastung  zu verhindern
    • Oberstes Ziel ist somit die Sicherstellung einer kostengünstigen und dauerhaften Versorgung der Bevölkerung unseres Kreises mit qualitativ gutem Wasser.

Bildung / Integration / Schule und Sport

Schulen werden auch im ländlichen Bereich immer mehr zu sozialen Brennpunkten (Migration, Elternrolle verändern sich, Kinder immer öfter auf sich allein gestellt)

  • Unterstützung der Schulen bei notwendigen Veränderungsprozessen
  • Ausstattung der kreiseigenen Berufskollegs und Förderschulen mit zukunftsweisender Technologie
  • Beachtung des  Rechtsanspruchs auf Inklusion
  • -Grundsatz: Qualität vor Schnelligkeit-
  • Förderung und Stützung des Ehrenamtes durch gute Qualifizierung und gezielte Fortbildung
  • Schulsozialarbeit

Wir setzend uns dafür ein, dass die Schulsozialarbeit verlässlich und auf Dauer angelegt ist, um  frühzeitig Hilfestellung geben zu können.

Finanzielle Mittel in der Prävention sind besser angelegt als in der Therapie.

Sozialpolitik

  • Verbesserung der  Mobilität
  • Verbesserung von  Leben und Wohnen und Pflege im Alter
  • Alt hilft jung und umgekehrt
  • Altersphase als Chance und Potenzial
    • Die Bürger haben ein Anrecht auf leistungsfähige Mobilitätsmöglichkeiten, somit fordern wir den Ausbau und die Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs
  • Jugendhilfe
    • Familienfreundlichkeit weiter fördern, um Attraktivität als Lebensort zu steigern
    • Bedarfsgerechter Ausbau von Kindergärten zu Familienzentren
    • Verlässliche und qualifizierte Betreuung in den Kindertagesstätten
    • Unterstützung von Alleinerziehenden sowohl finanziell wie auch in Form von begleitenden und helfenden Dienstleistungen
    • Bereitstellung von finanziellen und materiellen Hilfen für Flüchtlingskinder als Hilfe für eine schnelle Integration
    • Eigenständige Jugendarbeit fördern und praxisbezogen umsetzen

Wir unterstützen zudem:

  • die Schaffung von flexiblen Arbeitszeiten mit Rahmen- und  Kernarbeitszeiten,
  • die Schaffung und Weiterentwicklung der lokalen Bündnisse für Familien,
  • den bedarfsgerechten Ausbau von Familienzentren, deren Zuteilung im Aufgabenbereich des Landes NRW liegt, denn von den Angeboten profitieren Eltern und Kinder, dadurch werden Erziehungskompetenzen gestärkt

Finanzen

Grundsätzlich muss die von der Verwaltung in der mittelfristigen Finanzplanung skizzierte Erhöhung der von den Kommunen zu zahlenden Kreisumlage minimiert werden.

  • Umsichtige  Haushaltspolitik sowie eine Personalplanung mit Augenmaß zur Vermeidung eines Haushaltssicherungskonzeptes mit staatlicher Bevormundung
  •  Vermeidung des eklatanten Anstiegs der von den Kommunen zu zahlenden Kreisumlage
  • Überprüfung des Beteiligungsmanagements, ggf. auch  Abbau von  übernommenen  Bürgschaften
  • Überprüfung sämtlicher freiwilligen Ausgaben und Standards des Kreises auf Notwendigkeit mit dem Mut ggfls. auch Kürzungen vorzunehmen.